Ja, wie gestern schon berichtet der Strom der Schiffe die in Klinthom Zuflucht gesucht haben riss den ganzen Tag nicht ab. Was ich nicht verstehe, warum begibt man sich in eine solche Situation wenn schon Tage vorher gewarnt wird vor Starkwind. Ich weiß es nicht. 😉
Den letzten Tag in Klintholm, haben wir mit einem ausgedehnten Spaziergang am Strand beendet. Es war wieder einmal ganz toll hier, eigentlich schade das es das letzte mal ist. 🥲

Heute morgen haben wir Klintholm verlassen. Der Wind passt nicht ,na dann ist es halt so. 😉


Zeitgleich ist die Finnale von Ruth und Lothar mit uns ausgelaufen. Die beiden haben einen anderen Kurs eingeschlagen So das Sie hart am Wind gesegelt sind. Wir haben den direkten Weg gewählt und der Kurs war zu Spitz, leider. So haben wir nach 15 sm den Fahrwasser Weg genommen um unser Ziel Stubbeköping zu erreichen.







In Dänemark sieht die Landschaft nun ganz anders aus als in Schweden, aber auch schön. 😃
Wir sind kurz vor unserem Ziel, wir können den Hafen schon sehen. Da bekommen wir einen Funkspruch mit. Limpi Radio wurde von der Finnale angefunkt. Leider können wir die Finnale nicht hören, sondern nur die Limpi Radio. Aber uns ist und sofort klar bei Ruth und Lothar stimmt etwas nicht. Die ersten Telefonanrufe wurden nicht angenommen. Nach einer Weile kam dann das Gespräch zustande. Die Finnale steckte fest, sie ist an einer Untiefe hängen geblieben. Unser Abstand zur Finnale betrug nur 5 sm, also wendeten wir sofort um den beiden zumindest seelischen Beistand zu geben. Auf Grund des flachen Wasser war es uns nicht möglich, nahe genug an die beiden zu kommen. Zeitgleich mit uns traf ein Rettungsboot mit geringen Tiefgang ein, der sofort den Havaristen abschleppen wollte.





Über das Genackerfall wurde die Finnale gekränkt, sodas es Lothar gelang mit eigener Maschine wieder frei zu kommen. 👍
Wir waren erleichtert, jetzt haben wir die Fahrt zum Hafen wieder aufgenommen.

Na klar, hat Bella das ganze Manöver mit verfolgt. 😉




Und dann sind wir in Stubbeköbing.
Nach einer guten Stunde trafen dann auch die Finnale hier ein. Schäden gab es keine, doch der Schrecken war groß. 😒

Auf dem Auszug von Marine Traffic kann man unsere Aktion noch einmal sehen.
Ja der Ort. Eigentlich ist dieser Ort nicht besonders erwähnenswert. Wie oft in Dänamark sind die Städte alle verwaist. 🥹






Das interessante war die dänische Marine, die mit zwei baugleichen Schiffen hier im Hafen gelegen haben.




Was für schöne Schiffe.


Die Abendstimmung war heute richtig schön. Und das beste kam zum Schluß.

Heute ging es wieder früh aus den Federn, die Reise soll auf der Insel Vejrö enden. Die Insel ist in Privatbesitz und hat nur ca. 80 Liegeplätze. Also ging es um 🤔, ach ziemlich Früh los. 😔


Aber diese Bilder möchte ich Euch nicht vor enthalten.Der Hafen ist völlig verkrautet. Der Tiefenmesser kommt nicht zum Grund, so haben wir auch angezeigte Tiefen von 1,10 m. Nicht schön aber ist auch eine Ausnahme. 😮
Wir Steuern der Grönsund an und folgen der Betonung.


Schon bald kommt die erste Brücke, Durchfahrtshöhe 22,0m. Passt!! 😉


Welch ein Bauwerk. Mit diesem Brücken werden die kleinen Inseln mit einander verbunden.

Und kaum die erste Brücke passiert kommt die nächste Brücke in Sicht. Oh man und dann noch eine, aber die befindet sich noch in Bau.




Welch technischer Aufwand der hier betrieben wird. Ja die Dänen können so etwas. 👍
Nach dem passieren der letzten Brück befinden wir uns nun wieder auf offener See, aber die Tiefen sind nicht Vertrauens erweckend. 🤔

Nach vier Stunden sind wir kurz vor dem Hafen Vejrö einer Insel am Großen Belt in Privatbesitz.

Unsere Reisedauer beträgt heute gut 4,5 Stunden. Das passt gut.


Eine sehr gepflegte Anlage, das alles hier macht einen guten Eindruck.
Dann schauen wir uns auch die Insel einmal genauer an.





Hier wurde an alles gedacht.

Dann mal weiter die Insel zu erkunden.


Hier laufen die Hühner und Enten frei rum.



Ein sehr schönes Gewächshaus, sehr eindrucksvoll.

Die Einrichtungen auf der Insel sind allesamt auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.
Und das diese Insel einmal Bevölkert war, hier haben bis zu 80zig Personen vom Fischfang und Landwirtschaft gelebt, zeugt der Friedhof.


Alle Einrichtungen sind sehr gepflegt.



Selbstverständlich gehören hier Grillplätze Feuerstellen und Fahrräder zum Hafengeld da zu. Nicht einmal Grillkohle oder Feuerholz muss mitgebracht werden. 😃

Am Abend haben wir noch einmal uns ein Bier gegönnt sowie ein Wasser. War wieder einmal ein schöner Tagesabschluss.
Heute morgen, ganz früh hat Brigitte sich in die Schlange der Waschwilligen eingereiht, mal sehen wann wir dran sind. 🤔

Hier geht es nach der Taschenreihenfolge. 😉


Die morgendliche Stimmung im Hafen, die ersten Schiffe sind schon wieder lange fort.
Den Tag haben wir zum relexen genutzt, eine herrliche Atmosphäre auf dieser Insel. Zum Abschluß unserer Zeit haben wir uns noch einmal zum Grillen verabredet.





Und im Anschluß gab es auch noch ein kleines Lagerfeuer. 😃


Ja, das ist ein toller Hafen! Hier muss man sich um nichts kümmern alles wird vorgehalten. Einmalig! 👍
Am morgen noch etwas Wasser aufgefüllt. Auch hier das erstmal, das wir einen Lebensmittelschlauch vorgefunden haben.

Und dann ging es los.


Zuerst war der Wind richtig gut, doch bald stellte dieser seinen Dienst komplett ein. 😳 Daher mussten die letzten 10 am mal wieder unter Maschine zurück gelegt werden.

Großschiffahrt gab es auch, aber nicht besonders viel. Vor Jahren war hier viel mehr los.

Die 21 sm vergingen ziemlich schnell. Jetzt sind wir in Spodsbjerg unseren letzten Hafen vor unseren Ziel Heiligenhafen. Nicht so schön aber zweckmäßig. 😉
Heute Abend noch einmal mit Ruth und Lothar Essen gehen und dann werden unsere Wege sich endgültig trennen. Es war schön mit Euch, danke das wir Euch Kennengelernt haben.


Das Essen war sehr gehaltvoll. 😳

So, heute im Morgengrauen ist es dann soweit. Wir haben Ruth und Lothar um sieben Uhr verabschiedet. Wir hoffen, Ihr kommt gut an und wir wünschen Euch alles Gutes.

Für uns ging es dann 30 min. später auch los. Der letzte Schlag zurück nach Heiligenhafen, nach 3 Monaten, fahren wir zurück. Wo ist nur die Zeit geblieben. Die Stimmung hat das Bild gut eingefangen.




Auch die Großschiffahrt war früh unterwegs.
Und so sehen zufriedene Segler aus, die nach 3 Monaten zurückkehren.


Wir überqueren die Seewasserstrasse vor dem Großen Belt und Fehmarn. Hier gibt es viele Schiffsbewegungen.


Und dann sind wir schon auf der Ansteuerung Heiligenhafen und dann das.


Ja, auch so etwas tummelt sich auf dem Wasser, in Deutschland.



Jetzt lässt es sich nicht mehr verschweigen, wir sind da. Heiligenhafen ist zwar nicht unsere neuer Hafen aber trotzdem verbringen wir hier nun den Rest unserer Saison.

Der letzte Anlege Kaffee und selbstverständlich das letzte Anlege Bier. Die Reise geht nun zu Ende. Wir haben jetzt noch einige Zeit das Schiff wieder auf zu hübschen.

Unser letzter Trip, nach knapp 40 sm sind wir zurück. 😃
Ebenfalls ist ja bekanntlich nach der Reise ist vor der Reise. Oder? 😃👍
Heute morgen haben wir noch einmal umgelegt. Der neue Platz ist nun bis Mitte September unser. Hier verbringen wir die letzen Woche auf der Ostsee. 🥲


In der kommende Woche werden wir weiter berichten, hier ist noch nicht Schluß!
Aber für diese Woche soll es erst mal gewesen sein. 🥲 Wir Grüßen nochmals alle Menschen die wir auf dieser Reise kennen gelernt haben. Sie jetzt namentlich zu erwähnen, finde ich nicht gut. So bleibt nur noch Danke für Euer aller Interesse an unserer Reise zu sagen. Die Crew der Carpe Diem meldet sich in dieser Woche mit einem besonderen Spruch ab.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford) 👋😎😘😃